Noch größer: Was muss der Rallye-Sport tun, um weiter zu wachsen?

Noch größer: Was muss der Rallye-Sport tun, um weiter zu wachsen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay 

Die Bergrallye-Fans aus Niederösterreich brennen natürlich für ihren Sport, ganz egal ob als Zuschauer oder sogar als aktiver Teilnehmer bei einer der zahlreichen Veranstaltungen. Aber noch immer ist Rallye – zu Unrecht! – mehr den Nischensportarten zuzuordnen und zieht nicht so viele Zuschauer an wie zum Beispiel Formel 1, NASCAR oder der Platzhirsch Fußball. Was hebt die ganz großen Sportarten noch vom Rallye Sport ab und was können Fans tun, um ihre Lieblingssportart weiter in den Mainstream zu schieben? Dazu gehören mediale Aufmerksamkeit, eine rege Wettkultur und Offenheit für Laiensportler.  

Mediale Aufmerksamkeit

Bei der medialen Aufmerksamkeit steht der Rallye-Sport in Österreich gut da, dennoch könnte es noch besser werden. In Oberösterreich ist zum Beispiel die Jänner-Rallye ein echter Wirtschaftsturbo und lockt jährlich weit über 100.000 Zuschauer vor Ort, bei Einnahmen von mehreren Millionen Euro. Auch 2018 konnte die größte Rallye Österreichs nicht nur Fans aus aller Welt anziehen, sondern auch die heimische Wirtschaft ankurbeln: Die Zahl der Nächtigungen in der Region steigt während der Veranstaltung jedes Jahr stark an. Dementsprechend wird auch in großen Zeitungen wie dem Standard darüber berichtet. Bei anderen Rallye-Veranstaltungen ist die mediale Aufmerksamkeit aber gering und nicht zu vergleichen mit den Berichten zur Formel 1 oder gar zur Fußball WM. Wenn zum Beispiel Kimi Räikkönen sein erstes Rennen seit 2013 gewinnt, dann steht das in allen Blättern. Hier sind die Veranstalter gefragt und müssen für mehr Spektakel sorgen.

Lebendige Wettkultur

Entscheidend für den Erfolg einer Sportart ist auch die sie umgebende Wirtschaft. Neben Merchandising und Ticket-Verkauf, sowie sichtbaren Sponsoren, gehört hier vor allem ein Aspekt dazu: Eine lebendige Wettkultur. Zwar ist es durchaus möglich, auf viele große Rallye-Events zu wetten, doch reichen insbesondere im Netz die Möglichkeiten bei weitem nicht an die ganz großen Sportarten heran. Beispiel Fußball: Wer Fußball Wetten online platzieren will, der kann aus einer Vielzahl von Möglichkeiten und Anbietern wie dem Mr. Green Casino und weiteren wählen. Und dabei Wetten unter Berücksichtigung der Heim- und Auswärtsbilanzen setzen, die bekannten Über / Unter 2,5 Tore Wetten abschließen oder einfach auf Sieg oder Niederlage seiner Mannschaft setzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und werden von den Anbietern gut erklärt. Auch bei der Formel 1 ist das Wetten auf den Sieger oder exakte Platzierungen vielerorts möglich. Der Rallye-Sport dagegen muss stärker auf lokale Wettangebote vertrauen. Schade, hier muss sich noch etwas tun. Insbesondere da der Umsatz der Branche in Österreich riesig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Pixabay

Offenheit für Laiensportler

Und zuletzt hat der Rallye-Sport das Problem, dass er nicht sonderlich offen für Laien ist. Beim Fußball können selbst die kleinsten Fans ohne Mühe in den Sport hineinwachsen, beim Motorsport fällt das jedoch schwer. Go-Kart Angebote sind nach wie vor der einzige realistische Einstieg in den Sport, doch der Übergang zu Rallye ist dennoch schwer. Hier braucht es dringend bessere Angebote für Freizeitsportler und Bergrallye-Fans. 

Ein positives Fazit

Der Rallye-Sport ist für viele Menschen faszinierend, hat jedoch noch mit einigen Problemen im Vergleich mit den Platzhirschen zu kämpfen. Diese lassen sich jedoch mittelfristig alle beheben, insbesondere die mediale Aufmerksamkeit und die durch das Internet leicht zu erschließende bessere Wettkultur. Wenn diese Faktoren passen, dann wird auch der Bergrallye-Sport endlich die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Und das hilft auch ohne Zweifel den Fans!