Motosport ist eine Leistungssportart mit einem eigenen Kreis von Fans, die sich für Autos interessieren, an Sportwetten im Casino online teilnehmen oder selber Adrenalinjunkies sind, die Geschwindigkeit mögen.

Manchmal werden im Motosport solche Entscheidungen getroffen, die zunächst scheinbar richtig sind, aber letztendlich als falsche erkannt werden. Wollen wir uns an zehn der auffälligsten Beispiele erinnern, die den Piloten und Zuschauern einen losen Streich gespielt haben.

  1. Das Rennverbot in der Schweiz (1955)

Zurzeit ist Rallye in der Schweiz erlaubt. Aber im Jahr 1955 haben die Schweizer Behörden das Rundrennen im Land verboten. Der Grund dafür war der tragischste Unfall in der gesamten Rennsportgeschichte, bei dem 83 Zuschauer, die „24 Stunden-Rennen von Le Mans“ genossen, ums Leben kamen. Alle Versuche, dieses Verbot aufzuheben, führten nicht zum Ergebnis. Soweit der Schweizer Grand Prix der Formel 1 1982 in Frankreich ausgetragen wurde.

Schließlich stimmte das Unterhaus des Schweizer Parlaments im Jahr 2007 der Aufhebung des Verbots zu und stellte fest, dass die Sicherheit von Fahrern und Zuschauern über ein halbes Jahrhundert hinweg fantastisch gestiegen war. Das Oberhaus erlaubte aber erst vor einem Jahr ausnahmsweise ein Elektroautorennen – im Rahmen der Formel-E-Meisterschaft.

Es ist merkwürdig, dass das Rennen (definitiv gefährlicher für das Publikum als das Rundrennen) nicht verfolgt wurde. Die Schweizer Rallye „Du Vale“ hat eine 40-jährige Geschichte.

  1. Grand Prix in Havana (Kuba, 1958)

Die schnellen Autos der Gruppe B bergen in sich eine erhöhte Gefahr nicht nur für die Piloten, sondern auch für die Zuschauer. Es ist wirklich nicht sinnvoll, in Ländern mit instabiler politischer Lage ein großes Rennen zu veranstalten. Die Revolution in Kuba dauerte bereits fünf Jahre, als der fünffache Formel-1-Meister Juan Manuel Fangio von Mitgliedern der Bewegung vom 26. Juli unter der Führung von Fidel Castro entführt wurde. Beim Verlassen des Hotels wurde der Argentinier mit vorgehaltener Waffe in ein Auto gesetzt und weggebracht. Mehr als einen Tag war er in Gefangenschaft. Sie behandelten ihn höflich und arrangierten sogar ein Interview. Die Entführung wurde für den politischen Kampf benötigt, und am Ende des Jahres gewann die Revolution.

Mit Fangio ist nichts Schlimmes passiert, außer dass er nicht am Rennen teilnehmen konnte. Damals hat Stirling Moss gewonnen. Der Grand Prix in Havanawar ein unabhängiges Rennen und gehörte nicht zur Liste der Etappen der Weltmeisterschaft. Fangio war dann später noch viele Jahre mit Arnold Rodriguez, einem Teilnehmer der Entführung, befreundet.

  1. Gruppe B (1983)

Unter den Rennfahrern wird der Begriff „Gruppe B“ immer noch verwendet – so heißt ein sehr schnelles, aber schwer zu lenkendes Auto. Solche Eigenschaften hatten diese Autos bis FISA (Fédération Internationale du Sport Automobile) eine Reihe technischer Anforderungen für Rallye-Autos der Gruppe B verabschiedete.

Jetzt würde man solche Autos sicherlich nicht zulassen, aber damals führte es zu einer enormen Zunahme der Popularität der Rallye und, was durchaus vorhersehbar war, zu einer Zunahme der Anzahl von Unfällen mit schwerwiegenden Folgen. So wie der Tod von Senna acht Jahre später die Formel 1 veränderte, führte auch der Tod von Henri Toivonen, der zu den besten Rallye-Fahrern aller Zeit gehörte, zum Umdenken. Bereits wenige Stunden nach seinem Tod verkündete die FIA das Auslaufen der Gruppe B zum Saisonende.